Zeiterfassung online Zeiterfassung online heißt: auswerten im Browser, erfassen am Rechner.
Wer „Zeiterfassung online“ sucht, meint meist ein Werkzeug, das ohne Installation im Browser läuft. Bei TimeUno ist es etwas anders: Das Dashboard öffnest du im Browser, aber erfasst wird mit einer App auf deinem Computer. Hier steht, was wo läuft und warum.
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Was „online“ bei einer Zeiterfassung bedeuten kann
Der Begriff meint in der Praxis drei verschiedene Dinge, und sie werden gern vermischt:
- Online erfassen: Du startest einen Timer auf einer Webseite oder tippst Stunden in ein Formular im Browser.
- Online auswerten: Deine Zeiten liegen auf einem Server, und du schaust dir Berichte im Browser an, von jedem Rechner aus.
- Online weitergeben: Ein Kunde oder ein Chef bekommt einen Link und braucht keine Datei per E-Mail.
TimeUno macht die zweite und die dritte Sache im Browser. Die erste nicht. Das ist eine bewusste Entscheidung: Ein Timer im Browser-Tab läuft nur, solange du daran denkst, ihn zu starten. TimeUno soll dir genau diese Aufgabe abnehmen.
Schematische Darstellung der Aufgabenverteilung, keine Messdaten.
Was auf deinem Rechner läuft
Erfasst wird dort, wo du arbeitest. Dafür gibt es drei Wege:
- Desktop-App für macOS (ab Version 11) und Windows. Sie läuft im Hintergrund und schreibt mit, welches Programm vorn war, wie der Fenstertitel lautet, wann du im Leerlauf warst und in wie vielen Sekunden es Tastatur- oder Mauseingaben gab. Was du tippst, speichert sie nie. Aus einem Editor liest sie den Projektnamen.
- Browser-Erweiterung. Firefox ist live. Sie sendet die Website, die Adresse, den Titel und bis zu 4.000 Zeichen des sichtbaren Seitentexts. Auf KI-Websites können darin auch deine Prompts und die Antworten stehen.
- Agent für Server, falls auch auf entfernten Rechnern ohne Oberfläche gearbeitet wird und diese Zeit zählen soll.
Linux ist in der Testphase und noch nicht zum Download freigegeben.
Das Lesen von Bildschirmtext ist standardmäßig an und lässt sich pro Computer abschalten. Wer das nicht möchte, schaltet es in den Einstellungen aus.
Von KI-Werkzeugen am Desktop, etwa Claude Code oder Cursor, erfasst die App nur Metadaten. Prompts, Antworten und Code bleiben auf deinem Gerät. Für die Browser-Erweiterung gilt das nicht in dieser Form, siehe oben.
Was im Browser läuft
Alles, was du nach der Erfassung brauchst, öffnest du im Dashboard. Das heißt: Du brauchst auf dem Rechner, an dem du nur kurz nachsehen willst, keine App. Ein Browser reicht.
Übersicht
Die Übersicht zeigt, was heute und in dieser Woche passiert ist: Zeit nach Programmen, Websites und Projekten, dazu den Produktivitätswert. Sitzungen auf der Zeitachse korrigierst du bei Bedarf und setzt das Urteil Produktiv oder Unproduktiv. Das Urteil verschiebt keine Zeit auf ein anderes Projekt. Regeln dafür legst du unter Einstellungen, Produktivität fest.
Projekte und Kunden
Projekte erkennt TimeUno aus dem Editor, etwa aus einer package.json oder dem Ordnernamen, oder du legst sie von Hand mit Stichwörtern an. Zeit, die keinem Projekt zugeordnet wurde, wartet auf der Seite Projekte unter Nicht zugeordnete Zeit prüfen.

Auf der Projektseite siehst du die Zeit pro Projekt und prüfst, was noch keinem Projekt gehört.
Zu jedem Projekt gehört eine Abrechnungsart: Stundensatz, Festpreis oder nicht abrechenbar. Eine Kundenliste mit Name, Kontakt-E-Mail und Satz verbindet Projekte und Stundenzettel.
Stundenzettel
Aus der erfassten Projektzeit entsteht ein Stundenzettel für diese Woche, letzte Woche oder diesen Monat und für einen Kunden. Du wählst eine Zeile pro Tag oder pro Arbeitsblock und bearbeitest jede Zeile. Mit ✦ Beschreibungen schreiben lässt du die KI Texte vorschlagen. Mit Als fertig markieren sperrst du den Zettel. Wiederkehrende Entwürfe legt TimeUno wöchentlich, alle zwei Wochen oder monatlich an.

In der Liste filterst du nach Kunde, Zeitraum und Status.
Beträge entstehen aus Sätzen, die Inhaber oder Admins unter Einstellungen hinterlegen: Währung, Standardsatz und Rundung auf keine, 6, 15 oder 30 Minuten. Sätze gibt es pro Person (im Team-Plan), pro Kunde und pro Projekt. Mitglieder sehen nur Stunden, keine Beträge.
Team-Übersicht
Im Team-Plan laden Inhaber und Admins Mitglieder ein. Pro Person sehen sie die Arbeitszeit, den Produktivitätswert von 0 bis 100, die KI-Nutzung und den Verlauf. Sie sehen nie Programme, Websites, Fenstertitel oder Screenshots. TimeUno ist kein Werkzeug, um Beschäftigte zu überwachen.
Was nach außen geht
Ein Stundenzettel verlässt TimeUno in zwei Formaten: als PDF und als CSV. Das PDF trägt Firmenname, Adresse, Steuernummer und Logo aus den Einstellungen unter Firmendaten. Ein Excel-Export fehlt. Die CSV-Datei öffnest du aber in Excel.
Dazu gibt es den Kunden-Link: Dein Kunde öffnet ihn im Browser, optional mit PIN und Ablaufdatum. Er kann den Zettel genehmigen, ablehnen oder Änderungen anfragen. Das spart die E-Mail-Schleife mit Anhang. Eine Rechnung erstellt TimeUno nicht, und eine Anbindung an Buchhaltungssoftware gibt es nicht.
Wo die Daten liegen
Die Server stehen bei Hetzner in Deutschland. Die Daten werden nicht verkauft und nicht für Werbung genutzt. Was deine Desktop-App auf dem Rechner mitschreibt, steht oben. Wenn dir ein Teil davon zu viel ist, schaltest du ihn ab, wo es geht, oder probierst die App 14 Tage aus und prüfst selbst, was sie dir zeigt.
Wann eine Online-Zeiterfassung mit App passt
TimeUno passt, wenn du hauptsächlich am Computer arbeitest, nach Projekten oder Kunden abrechnest und keine Lust mehr hast, Timer zu starten. Es passt weniger, wenn:
- du ohne Rechner arbeitest, etwa im Außendienst. Eine Handy-App gibt es nicht.
- du ein Tool suchst, das du ohne Installation im Browser benutzt.
- du Rechnungen direkt aus der Zeiterfassung erzeugen willst.
- du ein kostenloses Werkzeug suchst. Es gibt 14 Tage zum Testen, dann kostet der Individual-Plan 14,99 € im Monat (10,49 € bei jährlicher Zahlung), der Team-Plan 19,99 € pro Platz und Monat (13,99 € jährlich). Zum Start des Tests wird eine Karte hinterlegt.
Wie es bei anderen Anbietern aussieht, liest du am besten in deren aktuellen Plänen nach. Einen Überblick über automatische Tools gibt der Vergleich Beste automatische Zeiterfassung 2026.
Wenn du als Arbeitgeber suchst
TimeUno ist keine zertifizierte Zeiterfassung und macht niemanden automatisch gesetzeskonform. Welche Pflichten für Arbeitgeber gelten, steht auf der Seite Arbeitszeiterfassung (Stand Oktober 2026, keine Rechtsberatung).
Nächster Schritt
Installiere die Desktop-App, lass sie eine Woche mitlaufen und öffne dann das Dashboard im Browser. Erstelle einen Stundenzettel für einen Kunden und exportiere ihn als PDF. Danach weißt du, ob dir die Aufteilung gefällt: erfassen am Rechner, auswerten im Browser. Mehr Hintergrund steht unter Zeiterfassung und Digitale Zeiterfassung.
Aktualisiert am 28. Oktober 2026
Häufige Fragen
Läuft TimeUno komplett im Browser?
Nein. Auswertung, Stundenzettel, Kunden-Link und Team-Übersicht öffnest du im Browser. Die Zeit selbst erfasst aber eine App auf deinem Rechner: die Desktop-App für macOS und Windows, die Browser-Erweiterung (Firefox ist live) oder der Agent für Server. Ein reines Browser-Tool ist TimeUno nicht.
Gibt es eine App fürs Handy?
Nein. Es gibt keine Handy-App. TimeUno erfasst Arbeit am Computer. Wer vor allem unterwegs ohne Rechner arbeitet, ist mit einem anderen Werkzeug besser bedient.
Wo liegen meine Daten?
Die Server stehen bei Hetzner in Deutschland. Die Daten werden nicht verkauft und nicht für Werbung genutzt. Bezahlt wird über Creem.
Welche Stundenzettel-Formate gibt es?
PDF und CSV. Das PDF trägt Firmenname, Adresse, Steuernummer und Logo aus den Einstellungen unter Firmendaten. Einen Excel-Export gibt es nicht; die CSV-Datei lässt sich in Excel öffnen. Mehr unter Stundenzettel als PDF.
Was kostet die Online-Zeiterfassung mit TimeUno?
Der Individual-Plan kostet 14,99 € im Monat oder 10,49 € bei jährlicher Zahlung. Der Team-Plan kostet 19,99 € pro Platz und Monat oder 13,99 € bei jährlicher Zahlung. Jeder Plan beginnt mit 14 Tagen Test, die Karte wird zum Start hinterlegt. Einen kostenlosen Plan gibt es nicht.