Stempeluhr Zeiterfassung Stempeluhr Zeiterfassung: Wann du nicht stempeln musst und wann doch.
Wer nach einer Stempeluhr sucht, will Kommen und Gehen festhalten. TimeUno ist keine Stempeluhr und kein Zeiterfassungsterminal. Es erfasst am Computer automatisch, wie lange du gearbeitet hast, und macht daraus einen Stundenzettel. Hier steht, für wen das reicht und für wen nicht.
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Was eine Stempeluhr tut und was nicht
Eine Stempeluhr hält zwei Zeitpunkte fest: Kommen und Gehen. Das war früher eine Karte in einem Kasten, heute ist es ein Terminal mit Chip oder Fingerabdruck, ein Knopf im Browser oder eine App. Der Kern bleibt gleich. Jemand drückt, und die Uhrzeit wird gespeichert.
Das ist einfach und nachvollziehbar. Es hat aber eine Schwäche: Es zählt Anwesenheit, nicht Arbeit. Und es verlässt sich darauf, dass jemand drückt. Wer das Stempeln vergisst, trägt später aus dem Gedächtnis nach. Genau an dieser Stelle fangen die meisten Lücken in Stundenzetteln an.
TimeUno löst ein anderes Problem. Es fragt nicht, wann du gestempelt hast, sondern was am Computer tatsächlich passiert ist.
Was TimeUno stattdessen macht
Die Desktop-App für macOS und Windows läuft im Hintergrund. Sie erfasst, welches Programm und welches Fenster vorn war, wann du inaktiv warst und in wie vielen Sekunden du Tastatur oder Maus benutzt hast. Was du tippst, erfasst sie nie. Im Editor liest sie den Projektnamen mit, damit Zeit einem Projekt zugeordnet werden kann.
Daraus entstehen drei Dinge, die bei einer Stempeluhr fehlen oder von Hand dazukommen:
- Arbeitszeit pro Tag und Projekt, ohne Timer und ohne Knopf.
- Pausen und Leerlauf, weil Zeit ohne Eingabe als inaktiv erkannt wird. Du musst keine Pause ausstempeln.
- Stundenzettel pro Kunde und Zeitraum, als PDF oder CSV.
Schematische Darstellung, keine echten Daten.

Die laufende Sitzung zählt von selbst. Du musst weder starten noch stoppen.
Kommen und Gehen sehen ohne Stempeln
Auch ohne Stempelung siehst du, wann dein Tag angefangen und aufgehört hat. Die Zeitachse zeigt die Abschnitte des Tages mit Programm und Dauer. Für jeden Abschnitt kannst du das Urteil selbst setzen, produktiv oder unproduktiv. Zeit, die keinem Projekt zugeordnet werden konnte, wartet auf der Projekte-Seite auf deine Prüfung.
Das ersetzt keine Buchung durch eine Stempeluhr. Es ist eine Aufzeichnung der Arbeit am Computer, die du korrigieren kannst, wenn etwas nicht stimmt. Mittagspause am Rechner, ein Anruf vom Handy, ein Gespräch in der Küche: Solche Zeit erscheint als Leerlauf, und du entscheidest, ob du sie so lässt.
Der Stundenzettel statt der Stempelkarte
Am Ende einer Woche oder eines Monats willst du nicht Stempelzeiten, sondern ein Dokument, das du abgeben kannst. TimeUno baut den Stundenzettel aus der Zeit, die du schon erfasst hast: für diese Woche, letzte Woche oder diesen Monat, mit einem Kunden, eine Zeile pro Tag oder pro Arbeitsblock. Jede Zeile kannst du bearbeiten, und die Beschreibungen schreibt auf Wunsch die KI.
Der Export geht als PDF oder CSV. Das PDF trägt Firmenname, Adresse, Steuernummer und Logo aus den Einstellungen unter Firmendaten. Einen Excel-Export gibt es nicht, die CSV-Datei lässt sich in Excel öffnen. Vorlagen und Details findest du unter Stundenzettel als PDF.
Wenn ein Kunde den Zettel freigeben soll, schickst du einen Freigabelink, optional mit PIN und Ablaufdatum. Der Kunde kann freigeben, ablehnen oder Änderungen anfragen. Rechnungen erstellt TimeUno nicht.

Stundenzettel aus bereits erfasster Zeit. Export als PDF oder CSV.
Für wen die automatische Erfassung reicht
TimeUno passt, wenn die Arbeit am Computer stattfindet und es um Zeit geht, nicht um Anwesenheit:
- Büro und Homeoffice mit Arbeit am Rechner, wo niemand ein Terminal am Eingang braucht.
- Freelancer, die Stunden pro Kunde belegen müssen. Mehr dazu auf Zeiterfassung für Freelancer.
- Kleine Teams am Rechner, die wissen wollen, wie viel Zeit in welches Projekt geht.
Bei Teams gilt eine klare Grenze. Inhaber und Admins sehen pro Person Arbeitszeit, Produktivitätswert und KI-Nutzung, nie Programme, Websites, Fenstertitel oder Screenshots. Es ist keine Überwachung, sondern eine Übersicht über geleistete Stunden.

Die Team-Übersicht: Arbeitszeit, Produktivitätswert und KI-Nutzung pro Person.
Für wen es nicht reicht
Sei hier ehrlich zu dir. Du brauchst ein Terminal oder ein anderes dafür gedachtes System, wenn:
- Mitarbeiter in Schichten arbeiten oder Kommen und Gehen verbindlich gebucht werden muss.
- Die Arbeit nicht am Computer stattfindet, etwa in Lager, Werkstatt, Pflege oder Außendienst.
- Du eine Stempelung mit Chip, PIN oder Fingerabdruck am Eingang willst.
- Du eine App fürs Handy brauchst. Die gibt es bei TimeUno nicht.
- Dein Betrieb ein zertifiziertes Zeiterfassungssystem verlangt. TimeUno ist keins.
Gemischte Betriebe können beides nutzen: ein Terminal für die Schicht, TimeUno für Leute, die am Rechner Projekte abrechnen.
Und die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung?
Zur Einordnung, ohne Rechtsberatung: Das Bundesarbeitsgericht hat am 13.09.2022 entschieden (1 ABR 22/21), dass Arbeitgeber ein System einführen müssen, mit dem Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit erfasst werden (Quelle: Bundesarbeitsgericht, Stand Oktober 2026, keine Rechtsberatung). Eine feste Form nennt das Gesetz Stand Oktober 2026 nicht.
TimeUno ist keine zertifizierte Zeiterfassung, und wir sagen nicht, dass es dich gesetzeskonform macht. Ob es für deine Pflichten reicht, klärst du mit einer Fachanwältin oder einem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Was gilt und welche Möglichkeiten es gibt, steht auf der Seite Arbeitszeiterfassung. Gibt es bei euch einen Betriebsrat, sprich vor der Einführung mit ihm.
Was TimeUno erfasst und was nicht
Zur Transparenz: Die Desktop-App erfasst Programm und Fenstertitel, Leerlauf und die Sekunden mit Eingabe, nie den Inhalt deiner Eingaben. Das Lesen von Text auf dem Bildschirm ist standardmäßig an und lässt sich pro Computer abschalten. Die Browser-Erweiterung sendet Website, Adresse, Titel und bis zu 4.000 Zeichen sichtbaren Seitentext. Auf KI-Websites können das auch Prompts und Antworten sein. Bei KI-Werkzeugen auf dem Desktop gehen nur Metadaten an TimeUno, Prompts, Antworten und Code bleiben auf dem Gerät.
Das siehst du selbst in deinen Daten. Admins sehen davon nichts.
So probierst du es aus
Installiere die App und arbeite einen Tag wie gewohnt. Am Abend schaust du auf die Zeitachse und vergleichst sie mit dem, was du aus dem Gedächtnis aufgeschrieben hättest. Dann erzeugst du einen Stundenzettel. Reicht dir das, brauchst du für deine Arbeit keine Stempelkarte. Wenn nicht, weißt du es nach 14 Tagen Test.
Weitere Wege zur Arbeitszeit stehen im Vergleich Beste automatische Zeiterfassung 2026.
Aktualisiert am 28. Oktober 2026
Häufige Fragen
Ist TimeUno eine Stempeluhr?
Nein. TimeUno hat keinen Kommen-Gehen-Knopf und ist kein zertifiziertes Zeiterfassungsterminal. Es erfasst im Hintergrund, wie lange du am Computer arbeitest, und baut daraus Stundenzettel.
Kann ich damit Kommen und Gehen festhalten?
Du siehst auf der Zeitachse, wann deine Arbeit am Computer angefangen und aufgehört hat. Das ist keine Stempelung. Wenn du eine verbindliche Kommen-Gehen-Buchung brauchst, nimm ein Terminal oder ein anderes dafür gedachtes System.
Gibt es TimeUno als Stempeluhr-App fürs Handy?
Nein. TimeUno läuft als Desktop-App für macOS und Windows, als Browser-Erweiterung (Firefox ist live) und als Agent für Server. Linux ist in der Testphase. Eine App fürs Handy gibt es nicht.
Muss ich Arbeitszeit erfassen, und reicht TimeUno dafür?
Zur Pflicht gilt: Das Bundesarbeitsgericht hat am 13.09.2022 entschieden (1 ABR 22/21), dass Arbeitgeber ein System einführen müssen, mit dem Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit erfasst werden (Stand Oktober 2026, keine Rechtsberatung). TimeUno ist keine zertifizierte Zeiterfassung und macht niemanden automatisch gesetzeskonform. Mehr steht auf der Seite Arbeitszeiterfassung.
Sehen Admins, was Mitarbeiter am Computer tun?
Nein. Inhaber und Admins sehen pro Person Arbeitszeit, Produktivitätswert und KI-Nutzung, nie Programme, Websites, Fenstertitel oder Screenshots.
Was kostet TimeUno?
Der Individual-Plan kostet 14,99 € im Monat oder 10,49 € bei jährlicher Zahlung. Der Team-Plan kostet 19,99 € pro Platz und Monat oder 13,99 € bei jährlicher Zahlung. Jeder Plan beginnt mit 14 Tagen Test, die Karte gibst du zu Beginn an. Einen kostenlosen Plan gibt es nicht.