Stundenzettel online Stundenzettel online statt auf Papier: was gratis geht und was nicht.

Wer „Stundenzettel online ausfüllen kostenlos“ sucht, will meist einen Zettel am Bildschirm statt mit Kugelschreiber. Vorab die ehrliche Antwort: TimeUno ist kein kostenloser Online-Ausfüller. Hier steht, was kostenlos geht und wann sich der Weg über erfasste Zeit lohnt.

Stundenzettel aus erfasster Zeit erstellen 14 Tage testen, dann 14,99 € im Monat

Die Stundenzettel-Liste in TimeUno mit Filtern für Kunde, Zeitraum und Status und der Vorschau des ausgewählten Stundenzettels

Was „online ausfüllen“ meistens heißt

Hinter der Suche stecken zwei Wünsche. Der erste: ein Formular im Browser, das du ausfüllst, ausdruckst oder abschickst. Der zweite: Du willst nicht mehr abtippen, was du ohnehin gearbeitet hast.

Für den ersten Wunsch hat TimeUno nichts. Es gibt kein Formular, in das du Beginn, Ende und Pause einträgst, und keinen kostenlosen Tarif. Wir sagen das gleich am Anfang, damit du nicht für nichts klickst. Für den zweiten Wunsch ist TimeUno gebaut, wenn auch gegen Bezahlung nach dem Test.

Zwei Wege zum Stundenzettel: links die kostenlose Vorlage, bei der du Zeiten selbst einträgst, rechts TimeUno mit 14 Tagen Test, das den Zettel aus erfasster Zeit erstellt und als PDF oder CSV ausgibt.

Schematische Übersicht, keine echten Daten.

Der kostenlose Weg: Vorlage

Auf der Seite Stundenzettel-Vorlage liegen kostenlose Excel-Dateien und ein Wochen-Stundenzettel zum Ausdrucken. In Excel addieren sich die Stunden selbst, du trägst nur Zeiten ein. Das ist für einen Zettel im Monat völlig in Ordnung. Wer lieber mit Word arbeitet, liest auf der Seite Stundenzettel in Word, Excel oder PDF, welches Format wofür taugt.

Was dabei bleibt, ist Handarbeit:

  • Du erinnerst dich selbst an die Zeiten. Am Freitag eine Woche zu rekonstruieren, wird ungenau.
  • Pausen und Summen prüfst du selbst, auch nach jeder Änderung.
  • Rundung und Stundensatz legst du selbst fest, bei jedem Zettel neu.
  • Ein Kunde, der Zeiten bestätigen soll, bekommt eine Datei per Mail und antwortet auch per Mail.

Das ist kein Mangel der Vorlage, so funktioniert Papier eben auch am Bildschirm. Für wenige Zettel im Jahr lohnt sich nichts anderes.

Der Weg über erfasste Zeit

TimeUno füllt nichts aus, weil es nichts auszufüllen gibt. Die Desktop-App erfasst im Hintergrund, woran du am Computer arbeitest, und ordnet die Zeit deinen Projekten zu. Daraus erstellst du einen Stundenzettel für diese Woche, letzte Woche oder diesen Monat, pro Kunde. Die Zeilen sind schon da, du prüfst sie.

Die Liste der Stundenzettel in TimeUno mit Filtern und Vorschau

Die Liste: Stundenzettel nach Kunde, Zeitraum und Status, rechts die Vorschau.

Im Editor entscheidest du, wie der Zettel aussieht:

Ein Stundenzettel mit einer Zeile pro Tag, bearbeitbaren Beschreibungen, Stunden und Kästchen für „Einbeziehen“

Eine Zeile pro Tag: Beschreibung ändern oder den Tag über das Kästchen weglassen.

  • Zeilen: eine pro Tag oder eine pro Arbeitsblock, jede Zeile änderbar.
  • Beschreibungen: schreibt auf Wunsch die KI, du korrigierst danach.
  • Weglassen: Tage nimmst du über „Einbeziehen“ aus dem Zettel.
  • Fertig markieren: Stimmt alles, markierst du den Zettel als fertig.
  • Wiederkehrende Entwürfe: wöchentlich, alle zwei Wochen oder monatlich.

Die Stunden stammen also nicht aus deinem Gedächtnis, sondern aus der erfassten Arbeit. Eingreifen musst du trotzdem: Arbeit, die nicht am Computer stattfand, fehlt, und Beschreibungen sollen zu dem passen, was du dem Kunden sagen willst.

Sätze und Rundung

Inhaber und Admins stellen unter Einstellungen Währung, Standardsatz und Rundung ein (keine, 6, 15 oder 30 Minuten). Sätze gibt es pro Person, Kunde und Projekt, die Abrechnungsart pro Projekt: nach Stunden, Festpreis oder nicht abrechenbar. Auf dem Zettel stehen dann auch Beträge. Mitglieder eines Teams sehen nur Stunden. Mehr zu Kunden und Sätzen findest du unter Stundenzettel automatisch erstellen.

Von der Datei zum Kunden

Als Ausgabe gibt es PDF und CSV. Das PDF trägt Firmenname, Adresse, USt-IdNr. und Logo aus den Firmendaten unter Einstellungen, damit der Zettel einen Absender hat. Die CSV öffnest du in Excel, Numbers oder Google Tabellen, falls du die Zahlen dort weiterverwenden willst. Einen direkten Excel- oder Word-Export gibt es nicht. Wie das PDF aussieht, beschreibt die Seite Stundenzettel als PDF.

Soll der Kunde die Stunden bestätigen, schickst du statt einer Datei einen Freigabe-Link, optional mit PIN und Ablaufdatum. Der Kunde kann freigeben, ablehnen oder Änderungen anfragen. So bleibt der Austausch am Zettel statt im Mailverlauf.

Rechnungen erstellt TimeUno nicht, und es gibt keine Anbindung an Buchhaltungsprogramme. Die Zahlen übernimmst du in dein Rechnungsprogramm.

Wann welcher Weg passt

Kostenlose VorlageTimeUno
KostenKeine14 Tage Test, danach Abo
ZeitenDu trägst sie einAus erfasster Arbeit am Computer
SummenPer Formel in ExcelVom Programm, mit Rundung
AusgabeDatei oder AusdruckPDF oder CSV, Freigabe-Link
Gut fürSeltene, kurze ZettelWiederkehrende Zettel, mehrere Kunden

Eine Vorlage reicht, wenn du selten Stunden festhältst oder ein Kunde eine bestimmte Datei verlangt. TimeUno lohnt sich, wenn du jede Woche oder jeden Monat Stunden zusammensuchst, mehrere Kunden hast oder die Zahlen mit Sätzen und Rundung gebraucht werden.

Grenzen, die du kennen solltest

TimeUno erfasst Arbeit am Computer auf macOS und Windows, Linux ist in der Testphase. Dazu gibt es eine Browser-Erweiterung für Firefox und einen Agenten für Server ohne Oberfläche. Eine App fürs Handy gibt es nicht. Für Arbeit unterwegs oder an Maschinen taugt TimeUno deshalb nicht, dort bleibt die Vorlage die bessere Wahl.

Zur Einordnung der Daten: Die Desktop-App zeichnet App und Fenstertitel, Leerlauf und Sekunden mit Eingaben auf, nie, was du tippst. Das Lesen von Text auf dem Bildschirm ist standardmäßig an und lässt sich pro Computer ausschalten. Die Browser-Erweiterung sendet Seite, Adresse, Titel und bis zu 4.000 Zeichen sichtbaren Seitentext. In einem Team sehen Admins Arbeitszeit, Produktivitätswert und KI-Nutzung pro Person, nie Apps, Seiten, Fenstertitel oder Bildschirmfotos.

TimeUno ist außerdem keine zertifizierte Zeiterfassung. Welche Pflichten du als Arbeitgeber hast, prüfst du selbst. Der Stundenzettel ist ein Nachweis gegenüber deinem Kunden.

Kosten

Der Individual-Tarif kostet 14,99 € im Monat, bei jährlicher Zahlung 10,49 €. Team kostet 19,99 € pro Platz im Monat, jährlich 13,99 €. Du testest 14 Tage, die Karte gibst du zu Beginn an und sie wird nach dem Test belastet. Einen kostenlosen Tarif gibt es nicht, die Vorlagen sind aber gratis. Wer Anbieter vergleichen will, schaut im Vergleich der besten automatischen Zeiterfassungen nach und prüft die aktuellen Tarife dort selbst.

Aktualisiert am 28. Oktober 2026

Häufige Fragen

Kann ich in TimeUno einen Stundenzettel kostenlos online ausfüllen?

Nein. Es gibt keinen kostenlosen Tarif und kein Formular, in das du ohne Konto Zeiten tippst. Jeder Tarif beginnt mit 14 Tagen Test, die Karte gibst du zu Beginn an. Kostenlos sind die Stundenzettel-Vorlagen.

Was ist die kostenlose Alternative?

Die Vorlagen auf der Seite Stundenzettel-Vorlage: Excel-Dateien, die Stunden selbst addieren, und ein Wochen-Stundenzettel zum Ausdrucken. Du trägst die Zeiten selbst ein.

Wie kommt ein Stundenzettel aus TimeUno zum Kunden?

Du lädst ihn als PDF oder CSV. Das PDF trägt Firmenname, Adresse, USt-IdNr. und Logo aus den Firmendaten unter Einstellungen. Alternativ schickst du einen Freigabe-Link, optional mit PIN und Ablaufdatum. Der Kunde kann freigeben, ablehnen oder Änderungen anfragen.

Kann ich Stundenzettel auch am Handy ausfüllen?

Nicht mit TimeUno. Es gibt keine App fürs Handy. TimeUno läuft als Desktop-App für macOS und Windows, Linux ist in der Testphase, dazu eine Browser-Erweiterung für Firefox.

Ersetzt der Stundenzettel eine gesetzliche Arbeitszeiterfassung?

TimeUno ist keine zertifizierte Zeiterfassung. Welche Pflichten für dich gelten, prüfst du selbst. Einen Überblick gibt die Seite Arbeitszeiterfassung, sie ersetzt keine Rechtsberatung.